Ade frohe Ostern. Stattdessen IS-Attentate in Brüssel
Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
Die Presse berichtet und kommentiert jetzt pausenlos über diese gräulichen Attentate in Belgien. Dabei wird übersehen, dass der Terrorismus keine Grenzen kennt. Die Terrorzellen der Jihadisten breiten sich wie eine Seuche weltweit aus. Ich betone, dass diese IS-Attentate rein gar nichts mit dem Islam gemein haben. Nicht Jedermann sieht das ein, vom Hass und von Rachegelüsten getrieben.
Mit Bombenabwürfen in Syrien und anderswo wurde und wird nichts erreicht. Im Gegenteil, sie stärken den Rücken des “islamischen Staats” von fanatischen Verbrechern ins Chaos gestürzt. Das Volk, worunter muslimische Migranten, sind die Leidtragenden und die Unschuldsopfer, diesmal in Zaventem und Molenbeek.
Kein noch so grosser Polizeiaufwand verhindert das Elend, das die Terroristen mit beschränktem Arsenal auslösen. Mit der Suche nach “Schuld und Sühne” wird bloss wirre Spekulation vorangetrieben. Der Westen trommelt auf seine Werte, die er immerfort bricht und anerkannte Menschenrechte missachtet – Beispiel Guantánamo Bay. Barack Obama, wie er das Thema Menschenrechte anschnitt, wurde von Präsident Raúl Castro gerügt. Zugleich forderte er die Rückgabe von Guantánamo Bay.
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Gibt es einen gangbaren Weg, um den Terroristen beizukommen? Der erste Schritt zum Fortschritt bedingte, dass westliche Kenner die Wesenszüge, genauer die Mentalität, der Islamisten durchleuchten und entblössen. Das gäbe eine psychologische Handhabe, um die Islamisten intellektuell zu entlarven als das was sie sind: Verbrecher jenseits der Humanität.
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