Textatelier
BLOG vom: 03.02.2019

Februar-Aphorismen

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London



Weniges im Leben kommt geschenksverpackt.

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Das Tor zur Torheit ist weit geöffnet. Gehe an ihm vorbei.

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Vorsicht: Der Zankapfel kann wurmstichig sein.

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Mancher Jubel platzt wie eine Seifenblase.

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Der brutale Mensch bleibt seinem Gewissen viel schuldig.

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Man schätzt kleine Dinge – und hofft, dass sie gross werden.

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Erfahrungen werden mühsam gesammelt – und im Keller begraben.

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Nicht alles, was klebt, bleibt haften.

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Dem Spötter ist nichts heilig.

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Wappne dich mit Geduld, wenn du etwas erreichen willst.

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Selbsterkenntnis ist ein verlässlicher Leitfaden.

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Ruhe vor oder nach dem Sturm? Am liebsten nachher.

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Der Tag erholt sich in der Nacht, genauso wie der Mensch.

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“Ich hasse Beerdigungen” äussert sich Herr X.
“Deshalb werde ich nicht zu meiner Beerdigung gehen.”

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Der Tagedieb beraubt sich selbst.

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Zu hoch gegriffen, zu tief gefallen.

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Das Stigma hat viele Formen, die sich nicht verbergen lassen.

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Zerstreut wie aus der Sprühdose.

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Wer auf den Fernseher verzichtet, kann nach Lust und Laune in die Ferne gucken.

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Allerlei ist einerlei.

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Sein Gemüt ist voller Sonnenstrahlen.

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Plattitüden gehen auf Plattfüssen.

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Schenkt und teilt die Lebensfreude miteinander.

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Analyse: Eine hübsche Annalise wäre mir lieber …

 

 


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