Textatelier
BLOG vom: 01.02.2018

Februar-Aphorismen

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London


Die Schande bleibt, selbst wer ihr den Rücken kehrt.

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Wer falschen Anschein erweckt, wird entdeckt und entblösst.

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Leicht wird vergessen, dass das Schicksal auch seine guten Seiten hat.

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Das Schicksal drängt von innen nach aussen.

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Das Schicksal kommt unangemeldet.

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Eine Geschichte muss zuerst im Kopf simmern, ehe sie erzählt oder geschrieben werden kann.

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Ein Schaf findet leicht seinesgleichen.

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Jeder Tag hat seine Eigenarten. Man muss sie bloss erkennen.

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Mit allen Wassern gewaschen – die schmutzigen inbegriffen.

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Links liegen lassen: rechts bearbeiten.

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Jeden Wunsch erfüllt, gebärt den nächsten.

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Wunschlos glücklich? Das ist ein Wunsch ausser Reichweite.

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Der Wahrgehalt kann beliebig gemischt und verdünnt werden.

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Wehe, wenn eine Plaudertasche ihre Tasche öffnet …

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“Heirate über den Mist, dann weisst du, wer es ist.
(In der Schweiz aufgeschnappt.)

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Lässt uns Schweigen lernen, falls möglich.

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Wer einen Witz nicht versteht, lache dennoch gefällig.

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Kleine Sorgen lassen sich aufblasen; grosse platzen.

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Die Intrige muss geschickt eingefädelt werden.

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Wissen und Können ergänzen einander.

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Was nicht in den Kopf, geht durch den Magen.

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Vorsicht: Haltegriffe sind nicht immer in Greifweite.

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Ihm fiel ein Stein vom Herzen – stracks auf die Füsse.

 


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