Textatelier
BLOG vom: 13.08.2016

August-Aphorismen

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London


Wer zu hoch greift, fällt tiefer.

*

Religionen versprechen das Blaue vom Himmel. Der Gläubige wird genarrt.

*

Der Grundstein des Lebens lässt sich nicht verrücken. Er ist vom Schicksal verankert.

*

Ferien von sich selbst erquicken.

*

Warum Hindernisse überspringen, wenn man sie umgehen kann?

*

Rezept: Eigenes Zutun befriedigt. Aber dazu wähle die besten Zutaten.

*

Gewohnheiten stumpfen ab, es sei denn, man wechsle sie.

*

Zu viele Fortschritte erweisen sich zuletzt als Rückschritte.

*

Bedenklich wie so viele Leute so wenig denken.

*

Erst handeln, nachdem der Zweifel getilgt ist.

*

Beschränke deine Kraft auf das, was du tun kannst.

*

Man kann sich mit Verstand auch schweigend verständigen.

*

Mit mehr Geduld lassen sich viele Fehler vermeiden.

*

Meide die Besserwisser, die immer das letzte Wort haben wollen.

*

Hinter dem Sichtbaren versteckt sich das Unsichtbare.

*

Der Wissende fasst sich kurz, es sei denn, er ist ein Dichter.

 


*
*    *

Hinweis auf weitere Blogs von Meier Pirmin
Hans Küng – Warum die katholische Kirche nicht zu „retten“ ist
Wie weit ist Astrologie eine Beratungswissenschaft?
Was uns Albrecht Goes, Kurt Marti und andere «Pfarrer»-Dichter zu sagen haben
Flavio Cotti – Sein Profil waren Bildung und Kultur
Adventsgedanken eines wohlmeinenden Kirchenkritikers
Föderalismus oder Wie werden in der Schweiz die Kinder gemacht?
Erwin Jaeckle – Aphorismen eines Publizisten u. Parlamentariers
Pierre Wenger – Ein wegweisender Geschichtslehrer
A propos tote Fische und Pandemie
Das Lokale ist das Genaue
Rückblick auf den Autor Siegfried Lenz
Kant – zu Lebzeiten umstritten und heute abermals
Ein „Achtzehnbittengebet“ als Hommage an Klaus von Flüe
Heilpflanzenkunde nach Paracelsus – eine Kostprobe
Für Prof. Lübbe war Schwarzenbach "Poujadist"